Die UN-Menschenrechtscharta

Sozialordnung

Menschen vor WeltkugelIn Artikel 28 spricht die All­ge­meine Erk­lärung der Men­schen­rechte die Verpflich­tung des Staates aus, in ihrem Gebi­et eine für Alle angemessene soziale Ord­nung herzustellen. Dies bedeutet für jeden Staat auch die Pflicht, seine Mit­tel so einzuset­zen, dass seine Bewohn­er ein men­schen­würdi­ges Leben führen kön­nen und ihnen ein angemessen­er Lebens­stan­dard gesichert wird.

Daneben ste­ht aber auch für jeden Staat die Pflicht, an ein­er eben­solchen weltweit­en Ord­nung mitzuwirken. Dies bedeutet auch eine Verpflich­tung für reiche Staat­en, den wenig entwick­el­ten Staat­en durch entsprechende Mit­tel der Entwick­lung­shil­fe zu unter­stützen, sozial angemessen­er Lebensver­hält­nisse zu entwick­eln. Diese Regelung ist damit wohl die am wenig­sten umge­set­zte Bes­tim­mung in der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte.

Die Idee der gerecht­en Sozialord­nung ist in der Fol­gezeit im UN-Sozial­pakt weit­er­en­twick­elt wor­den.

 

Artikel 28

Jed­er hat Anspruch auf eine soziale und inter­na­tionale Ord­nung, in der die in dieser Erk­lärung verkün­de­ten Rechte und Frei­heit­en voll ver­wirk­licht wer­den kön­nen.