Leben, Freiheit, Sicherheit

Landgericht Bremen

In Arti­kel 3 spricht die UN-Men­schen­rechts­char­ta von dem Recht jedes Men­schen auf Leben, Frei­heit und Sicherheit.

Das hier ange­spro­che­ne Recht auf Leben ist eine zen­tra­le Garan­tie in der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te, denn es ist regel­mä­ßig eine con­di­tio sine qua non für die Aus­übung der ande­ren Menschenrechte.

Glei­ches gilt auch für das Recht jedes Men­schen auf Wah­rung und Schutz sei­ner per­sön­li­chen Frei­heit. Arti­kel 3 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te ver­pflich­tet die Staa­ten, die Frei­heit und Sicher­heit aller Bewoh­ner vor Bein­träch­ti­gun­gen zu schüt­zen, und das unab­hän­gig davon, ob die­se Beein­träch­ti­gun­gen durch staat­li­che Orga­ne oder durch Drit­te erfol­gen. Arti­kel 3 ver­pflich­tet die Staa­ten daher auch dazu, Vor­keh­run­gen zum Schutz sei­ner Bür­ger zu tref­fen und ihnen geeig­ne­te Instru­men­te zur Abwehr von Ver­let­zun­gen zur Ver­fü­gung zu stellen.

Arti­kel  3 der Men­schen­rechts­er­klä­rung garan­tiert das Recht auf Leben. Dies umfasst aller­dings – eben­so wie das Ver­bot grau­sa­mer Bestra­fung in Arti­kel 5 und die Bestim­mung des Arti­kel 6 des UN-Zivil­pak­tes – kein Ver­bot der Todes­stra­fe. Die Abschaf­fung der Todes­stra­fe ist erst im Zwei­ten Fakul­ta­tiv­pro­to­koll zum UN-Zivil­pakt enthalten.

Ver­bind­lich ver­bürgt wird das Recht auf Leben in Arti­kel 6 des UN-Zivil­pak­tes.

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Frei­heit und Sicher­heit der Person.

Bild­quel­len:

  • Land­ge­richt Bre­men: Bild­rech­te beim Autor

Sie sind derzeit offline!

Zum Inhalt springen