Die UN-Menschenrechtscharta

Leben, Freiheit, Sicherheit

Bauernkrieg_50In Artikel 3 spricht die UN-Men­schen­rechtschar­ta von dem Recht jedes Men­schen auf Leben, Frei­heit und Sicher­heit.

Das hier ange­sproch­ene Recht auf Leben ist eine zen­trale Garantie in der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte, denn es ist regelmäßig eine con­di­tio sine qua non für die Ausübung der anderen Men­schen­rechte.

Gle­ich­es gilt auch für das Recht jedes Men­schen auf Wahrung und Schutz sein­er per­sön­lichen Frei­heit. Artikel 3 der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte verpflichtet die Staat­en, die Frei­heit und Sicher­heit aller Bewohn­er vor Bein­träch­ti­gun­gen zu schützen, und das unab­hängig davon, ob diese Beein­träch­ti­gun­gen durch staatliche Organe oder durch Dritte erfol­gen. Artikel 3 verpflichtet die Staat­en daher auch dazu, Vorkehrun­gen zum Schutz sein­er Bürg­er zu tre­f­fen und ihnen geeignete Instru­mente zur Abwehr von Ver­let­zun­gen zur Ver­fü­gung zu stellen.

Artikel  3 der Men­schen­recht­serk­lärung garantiert das Recht auf Leben. Dies umfasst allerd­ings — eben­so wie das Ver­bot grausamer Bestra­fung in Artikel 5 und die Bes­tim­mung des Artikel 6 des UN-Zivil­pak­tes — kein Ver­bot der Todesstrafe. Die Abschaf­fung der Todesstrafe ist erst im Zweit­en Fakul­ta­tivpro­tokoll zum UN-Zivil­pakt enthal­ten.

Verbindlich ver­bürgt wird das Recht auf Leben in Artikel 6 des UN-Zivil­pak­tes.

 

Artikel 3

Jed­er hat das Recht auf Leben, Frei­heit und Sicher­heit der Per­son.