Die UN-Menschenrechtscharta

Rechtsschutzgarantie

Artikel 8 der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte enthält mit der Rechtss­chutz­garantie einen Grundpfeil­er des Rechtsstaats: Jed­er­mann hat gegen alle ihn in seinen Recht­en ver­let­zen­den Hand­lun­gen einen Anspruch auf einen Zugang zu und ein faires Ver­fahren vor den inner­staatlichen Gericht­en.

Quelle: Bundesarchiv/Lothar Schaack, B 145 Bild-F083310-0001

Quelle: Bundesarchiv/Lothar Schaack, B 145 Bild-F083310-0001

 
Dieser Schutz des Artikel 8 gewährtleis­tet die All­ge­meine Erk­lärung der Men­schen­rechte für jeden Men­schen — unab­hängig von sein­er Staat­sange­hörigkeit o.a. — und gegen jede Ver­let­zung in einem Recht, das ihm in der Ver­fas­sung oder den Geset­zen des betr­e­f­fend­en Staates gewährt wird.

 

Artikel 8

Jed­er hat Anspruch auf einen wirk­samen Rechts­be­helf bei den zuständi­gen inner­staatlichen Gericht­en gegen Hand­lun­gen, durch die seine ihm nach der Ver­fas­sung oder nach dem Gesetz zuste­hen­den Grun­drechte ver­let­zt wer­den.