Die UN-Menschenrechtscharta

Historie der UN-Menschenrechtserklärung

Menschenrechte25In der UN-Men­schen­rechtschar­ta – oder offiziell der „All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte“ — haben die Vere­in­ten Natio­nen sich zu den all­ge­meinen Grund­sätzen der Men­schen­rechte bekan­nt. Auf der Gen­er­alver­samm­lung der Vere­in­ten Natio­nen am 10. Dezem­ber 1948 ist die Char­ta verkün­det wor­den.

Es ist kein Zufall, dass diese Erk­lärung der Men­schen­rechte so kurz nach Ende des 2. Weltkrieges verkün­det wor­den ist. Ger­ade der 2. Weltkrieg hat gezeigt, was für ver­heerende Auswirkun­gen die strik­te Mis­sach­tung der Men­schen­rechte haben kann.

Bere­its 1946 wurde eine Fachkom­mis­sion gegrün­det, die UN-Men­schen­recht­skom­mis­sion, deren Auf­gabe darin bestand, einen inter­na­tionalen Men­schen­recht­skodex zu entwick­eln. Die Kom­mis­sion unter Leitung der Witwe des vor­ma­li­gen US-Präsi­den­ten Franklin D. Roo­sevelt, Eleanor Roo­sevelt, bestand aus 18 Experten, die unter dem Druck des immer stärk­er gären­den Ost-West-Kon­flik­ts den Plan eines völk­er­rechtlichen Ver­trages aufgeben mussten. Let­z­tendlich einigte man sich auf eine all­ge­meine unverbindliche Erk­lärung der Men­schen­rechte.

Bei ihrer Ver­ab­schiedung am 10. Dezem­ber 1948 haben 8 Län­der sich enthal­ten: Jugoslaw­ien, Polen, Sau­di-Ara­bi­en, Sow­je­tu­nion, Südafri­ka, Tsche­choslowakei, Ukraine und Weißrus­s­land. Es gab keine Gegen­stim­men und 48 Ja-Stim­men.