Gleichheit vor dem Gesetz

Bundesverfassungsgericht

In Arti­kel 7 ver­bürgt die All­ge­mei­ne Erklä­rung der Men­schen­rech­te die Gleich­heit jedes Men­schen vor dem Gesetz.

Wäh­rend die All­ge­mei­ne Erklä­rung der Men­schen­rech­te in Arti­kel 2 die Gleich­heit bei der Durch­set­zung der Men­schen­rech­te beschreibt, setzt Arti­kel 7 einen ande­ren Blick­win­kel und ver­pflich­tet die Staa­ten, ihr Recht – ihre Geset­ze – gegen­über jeder­mann gleich anzu­wen­den und gewährt jedem Men­schen Schutz vor Ungleich­be­hand­lung.

Auch der UN-Zivil­pakt pos­tu­liert – in für die Staa­ten ver­bind­li­cher Form – in sei­nem Arti­kel 26 einen all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz.

Spe­zi­el­le Aus­prä­gun­gen die­ses Gleich­heits­sat­zes (und des damit ver­bun­de­nen Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bots) ent­hal­ten ins­be­son­de­re auch die UN-Frau­en­rechts­kon­ven­ti­on und die UN-Behin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on.

Artikel 7

Alle Men­schen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unter­schied Anspruch auf glei­chen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf glei­chen Schutz gegen jede Dis­kri­mi­nie­rung, die gegen die­se Erklä­rung ver­stößt, und gegen jede Auf­het­zung zu einer der­ar­ti­gen Dis­kri­mi­nie­rung.

Bild­quel­len:

  • Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt: Bundesarchiv/​Lothar Schaack, B 145 Bild-F083310-0001 (Aus­schnitt) | CC BY-SA 3.0 Unpor­ted

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