Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

20 Francs (Münze von 1851)

In ihrem Arti­kel 1 beschreibt die All­ge­mei­ne Erklä­rung der Men­schen­rech­te die Grund­la­ge: Alle Men­schen sind als gewis­sens- und ver­nunft­be­gab­te Wesen frei und gleich.

Gleich­heit bedeu­tet nicht, dass alle Men­schen iden­ti­sche Situa­tio­nen vor­fin­den müs­sen. Aber der Grund­satz der Gleich­heit ver­pflich­tet die Staa­ten, allen Men­schen mit der glei­chen Wür­de zu behan­deln und ihnen die glei­chen Ent­wick­lungs­chan­cen zu ermög­li­chen.

Auch die Frei­heit ist nicht unbe­grenzt. Sie fin­det ihre Gren­ze bei der Frei­heit des Nächs­ten. Denn die Frei­heit eines Men­schen kann nicht zulas­ten der Frei­heit des ande­ren rea­li­siert wer­den.

Und schließ­lich erin­nert Arti­kel 1 an den Grund­satz der zwi­schen­mensch­li­chen Soli­da­ri­tät: Alle Men­schen sol­len ein­an­der im Geis­te der Brü­der­lich­keit begeg­nen.

Artikel 1

Alle Men­schen sind frei und gleich an Wür­de und Rech­ten gebo­ren. Sie sind mit Ver­nunft und Gewis­sen begabt und sol­len ein­an­der im Geis­te der Brü­der­lich­keit begeg­nen.

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