Die UN-Menschenrechtscharta

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

In ihrem Artikel 1 beschreibt die All­ge­meine Erk­lärung der Men­schen­rechte die Grund­lage: Alle Men­schen sind als gewis­sens- und ver­nun­ft­be­gabte Wesen frei und gle­ich.

Leviathan_by_Thomas_HobbesGle­ich­heit bedeutet nicht, dass alle Men­schen iden­tis­che Sit­u­a­tio­nen vorfind­en müssen. Aber der Grund­satz der Gle­ich­heit verpflichtet die Staat­en, allen Men­schen mit der gle­ichen Würde zu behan­deln und ihnen die gle­ichen Entwick­lungschan­cen zu ermöglichen.

Auch die Frei­heit ist nicht unbe­gren­zt. Sie find­et ihre Gren­ze bei der Frei­heit des Näch­sten. Denn die Frei­heit eines Men­schen kann nicht zulas­ten der Frei­heit des anderen real­isiert wer­den.

Und schließlich erin­nert Artikel 1 an den Grund­satz der zwis­chen­men­schlichen Sol­i­dar­ität: Alle Men­schen sollen einan­der im Geiste der Brüder­lichkeit begeg­nen.

Artikel 1

Alle Men­schen sind frei und gle­ich an Würde und Recht­en geboren. Sie sind mit Ver­nun­ft und Gewis­sen begabt und sollen einan­der im Geiste der Brüder­lichkeit begeg­nen.