Die UN-Menschenrechtscharta

Diskriminierungsverbot

413px-Irish_potato_famine_Bridget_O'DonnelArt. 2 der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte ver­bi­etet jegliche Form der Diskri­m­inierung. Jed­er Men­schen hat Anspruch auf die in der Men­schen­rechtschar­ta ver­bürgten Men­schen­rechte und Grund­frei­heit­en, ins­beson­dere ohne Anse­hung von

  • Rasse und eth­nis­ch­er Herkun­ft,
  • Geschlecht,
  • Sprache,
  • Reli­gion,
  • poli­tis­ch­er und weltan­schaulich­er Überzeu­gung,
  • nationaler oder sozialer Herkun­ft,
  • Eigen­tum oder
  • Geburt.

Das Ver­bot der Diskri­m­inierung auf­grund der Geburt enthält auch das Ver­bot ein­er Benachteili­gung oder Bevorzu­gung auf­grund Adels oder der Zuge­hörigkeit zu ein­er bes­timmten Kaste.

Das Diskri­m­inierungsver­bot des Artikels 2 verpflichtet darüber hin­aus auch zum Min­der­heit­en­schutz. Es verpflichtet die Staat­en, den in ihm leben­den Min­der­heit­en Schutz zu gewähren gegen jegliche Form der Diskri­m­inierung.

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<h3>Artikel 2</h3>
Jed­er hat Anspruch auf alle in dieser Erk­lärung verkün­de­ten Rechte und Frei­heit­en, ohne irgen­deinen Unter­schied, etwa nach Rasse, Haut­farbe, Geschlecht, Sprache, Reli­gion, poli­tis­ch­er oder son­stiger Anschau­ung, nationaler oder sozialer Herkun­ft, Ver­mö­gen, Geburt oder son­stigem Stand.

Des weit­eren darf kein Unter­schied gemacht wer­den auf Grund der poli­tis­chen, rechtlichen oder inter­na­tionalen Stel­lung des Lan­des oder Gebi­etes, dem eine Per­son ange­hört, gle­ichgültig ob dieses unab­hängig ist, unter Treuhand­schaft ste­ht, keine Selb­stregierung besitzt oder son­st in sein­er Sou­veränität eingeschränkt ist.
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