Diskriminierungsverbot

Bundesverfassungsgericht

Art. 2 der All­ge­mei­nen Erklä­rung der Men­schen­rech­te ver­bie­tet jeg­li­che Form der Dis­kri­mi­nie­rung. Jeder Men­schen hat Anspruch auf die in der Men­schen­rechts­char­ta ver­bürg­ten Men­schen­rech­te und Grund­frei­hei­ten, ins­be­son­de­re ohne Anse­hung von

  • Ras­se und eth­ni­scher Herkunft,
  • Geschlecht,
  • Spra­che,
  • Reli­gi­on,
  • poli­ti­scher und welt­an­schau­li­cher Überzeugung,
  • natio­na­ler oder sozia­ler Herkunft,
  • Eigen­tum oder
  • Geburt.

Das Ver­bot der Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund der Geburt ent­hält auch das Ver­bot einer Benach­tei­li­gung oder Bevor­zu­gung auf­grund Adels oder der Zuge­hö­rig­keit zu einer bestimm­ten Kaste.

Das Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot des Arti­kels 2 ver­pflich­tet dar­über hin­aus auch zum Min­der­hei­ten­schutz. Es ver­pflich­tet die Staa­ten, den in ihm leben­den Min­der­hei­ten Schutz zu gewäh­ren gegen jeg­li­che Form der Diskriminierung.

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<h3>Artikel 2</h3>
Jeder hat Anspruch auf alle in die­ser Erklä­rung ver­kün­de­ten Rech­te und Frei­hei­ten, ohne irgend­ei­nen Unter­schied, etwa nach Ras­se, Haut­far­be, Geschlecht, Spra­che, Reli­gi­on, poli­ti­scher oder sons­ti­ger Anschau­ung, natio­na­ler oder sozia­ler Her­kunft, Ver­mö­gen, Geburt oder sons­ti­gem Stand.

Des wei­te­ren darf kein Unter­schied gemacht wer­den auf Grund der poli­ti­schen, recht­li­chen oder inter­na­tio­na­len Stel­lung des Lan­des oder Gebie­tes, dem eine Per­son ange­hört, gleich­gül­tig ob die­ses unab­hän­gig ist, unter Treu­hand­schaft steht, kei­ne Selbst­re­gie­rung besitzt oder sonst in sei­ner Sou­ve­rä­ni­tät ein­ge­schränkt ist.
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Bild­quel­len:

  • Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt: Bundesarchiv/​Lothar Schaack, B 145 Bild-F083310-0001 (Aus­schnitt) | CC BY-SA 3.0 Unported

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